paleovegetarisch

Ich möchte keine Mammuts essen!


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30-Tage-Challenge startet am 1. Januar

Mammut dsc_4330-kopieHallo allerseits. Ich bin Sandra, Stefanies Schwester.

Wir haben im Sommer zusammen unser paleo-vegetarisches Ladencafé „Xanthippe“ in Dresden eröffnet (was auch der Grund war, warum hier im Blog im letzten Jahr nichts passiert ist), und seit Neuestem bin ich auch Co-Autorin hier auf dem Blog.

Gemeinsam erarbeiten wir im Moment die 30-Tage-Online-Challenge, die am 1. Januar losgeht.

Du bist herzlich eingeladen, ab Januar mitzumachen.

Paleo-Programme gibt es schon. Aber soweit wir wissen noch kein vegetarisches.

Die natürlichste Ernährungs- und Lebensweise, und die fairste, kannst du jetzt mit uns gemeinsam starten: Hier in unserem 30-Tage-Programm. Mit detaillierten Speiseplänen und Einkaufslisten für jede einzelne Mahlzeit, an jedem einzelnen Tag. Perfekt, jetzt wo der Frühling kommt.

Und das für nur 1€ pro Kurstag – 30€:

Deinen Platz in der Challege buchen

 

Paleo vegetarisch Kurs Banner

Mit uns kannst du sofort loslegen. Du musst nicht Zutatenlisten und wissenschaftliche Studien studieren. Du erhältst von uns fertig ausgearbeitete Speisepläne und Einkaufslisten. Dabei berücksichtigen wir, dass du jeweils am Freitag oder Samstag viel Zeit hast, in Ruhe die Einkäufe für die nächste Woche zu erledigen.

Wir schicken dir einen Monat lang Einkaufslisten und Rezepte für die Woche zu – hier buchen

Dieser Mailkurs besteht aus folgenden Angeboten:

  • wöchentlich am Donnerstag Abend deine Mail mit dem detaillierten Speiseplan der nächsten Woche – inkl. fertig ausgearbeiteter Einkaufsliste – nur noch ausdrucken und losgehen
  • alle Rezepte für jeden einzelnen Tag
  • wöchentlich eine zusätzliche E-Mail mit weiteren Hintergründen und Hinweisen zu einer natürlichen, gesunden Lebensweise
  • am Ende des Kurses alle Rezepte zusammengefasst als E-Buch
  • die Community in Form einer geschlossenen Gruppe
  • 2 einstündige Chats mit Stefanie, um ihr deine Fragen zu stellen

 

Dein Weg zu einer besseren Gesundheit, einer besseren Figur und einem energiegeladeneren Leben – hier buchen

Und wir lassen dich nicht allein – hier ist deine Community

Außerdem wirst du eine geschlossene Gruppe bekommen, in der du andere Kursteilnehmer treffen und dich mit ihnen – und uns beiden – über alle aufkommenden Fragen beraten kannst.

Willst du dich 2016 gesünder ernähren? Vielleicht ein paar Kilos verlieren? Die Zipperlein in den Griff kriegen? Das wird fast nebenbei passieren, wenn wir unsere Lebensweise wieder natürlicher gestalten.

paleo riegelerdbeer ButtonWir haben heute mit all den Annehmlichkeiten und der guten gesundheitlichen Versorgung die Chance, wirklich alt zu werden. Und dabei fit zu bleiben. Einen großen Teil tragen wir jedoch mit unserer Lebensweise selbst dazu bei. Unterstützen wir unseren Körper dabei, sich selbst zu regenerieren, Krankheitserreger zu bekämpfen und sehr sehr lange gesund und beweglich zu bleiben.

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Von Gärtnern und Sammlern

So langsam neigt sich die Balkongarten-Saison dem Ende zu. Leider war sie insgesamt nicht so ertragreich wie ich mir erhofft hatte. Es kam wohl einiges zusammen: Ungünstige Wetterverhältnisse (da klagen auch richtige Gärtner drüber), ich habe vor lauter Übereifer zu viele Sachen in den selben Behälter gepflanzt (auch wenn sie sich gut vertragen, geht das wohl nur in Beeten mit mehr Erde drumherum und drunter, nicht im Kübel), und wir hatten ungebetenen Besuch von Kohlweißlingraupen und Mehltau. Unsere Ausbeute:

  • 4 oder 5 ganz passable Gurken
  • Markerbsen
  • ein wenig Pflücksalat
  • Lauchzwiebeln
  • 3 ganze Radieschen!
  • mehrere Händevoll winzige Erdbeeren (fast schon Walderdbeeren)
  • höchstens 25 Cocktailtomaten
  • 3 hervorragende bunte Mangold (mit Glück können wir die letzten 2 auch noch ernten)
  • Basilikum, Minze, Erdbeerminze, Zitronenmelisse
  • Ringelblumen, Sonnenblumen, Kamille, Cosmea, Kornblumen – die Meisen und Stieglitze hat’s gefreut
  • bisher 1 Kohlrabi, da geht noch was

Die Paprikapflanzen sind leider nie fertig geworden, und die Zucchini sind sämtlich dem Mehltau zum Opfer gefallen. Alles in allem hatte ich wohl für Erde und Behälter weit mehr ausgegeben, als wir durch die Ernte gespart haben… Da kann ich im nächsten Jahr sicher noch was optimieren, mit dem, was ich dieses Jahr draus gelernt habe. Ich hebe Samen auf, wo ich nur kann, und die Behälter muss ich ja im neuen Jahr nicht erst wieder kaufen ;). Aber das Gefühl, eigene Ernte zu essen, ist sowieso unbezahlbar!

Bei der Kohlrabi probiere ich jetzt einen Tip aus dem Internet aus: Zur Ernte nicht die ganze Pflanze aus der Erde ziehen, sondern mit einem Messer die Knolle so absägen, dass unten noch ein „Fuß“ von etwa 1-2 cm übrig bleibt. Aus diesem Fuß soll dann noch mindestens ein Mal eine neue Knolle wachsen. Da bin ich gespannt!

Und zur Zeit hängt die Natur ja nur so voll mit Lebensmitteln und Naschereien! Schade, dass ich nicht gerne Pilze esse, das Sammeln macht mir nämlich schon Spaß. Ich kenne in unserer Umgebung schon viele Obstbäume und Nusssträucher, das müssen wir in nächster Zeit alles nicht einkaufen. Äpfel und Birnen am Elbufer, wo früher Gärten waren, Haselnüsse auf dem Hinterhof, ein Walnussbaum im Kindergarten, überall in der Stadt Mirabellen und Kornellkirschen, Zierquitten in vielen Parks… Ich freue mich drauf, Quitten-Birnen-Marmelade, Apfelmus und Säfte herzustellen (Saft müssen wir nicht mal unbedingt selber machen, wenn wir einfach das Obst in eine Mosterei bringen). Die Seite Mundraub hat übrigens eine interaktive Karte, auf der du frei zugängliche Bäume und Sträucher finden und neue selbst eintragen kannst!

Dann viel Spaß beim Sammeln!


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Demnächst: ein 30-Tage-Herausforderungs-Programm!

Wenn ich etwas kreiere, dann meistens deshalb, weil ich es selbst gern hätte und es noch nirgends finden kann. So hätte ich sehr gern einen Leitfaden für 30 paleo-vegetarische Tage, um mich konsequent daran entlangzuhangeln und die Gewohnheiten zu festigen. Es gibt natürlich schon 30-Tage-Programme für Paleo, die sind dann jedoch nicht vegetarisch. Also erstelle ich gerade Rezeptpläne und tägliche Mails zur Unterstützung. Das wird mein erster Online-Kurs! 🙂

In 30 Mails habe ich viiiiieeel Platz für alles, was euch interessieren könnte. Gibt es Themen, die ihr euch von so einem Programm ganz unbedingt wünscht? Was muss rein, was darf ich nicht vergessen? Welche Werkzeuge und Informationen braucht ihr? Grundlegendes über Nährstoffgruppen ist schon eingeplant, medizinische Hintergründe, die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung, Paleo im Alltag/in Familien, Einkaufshinweise, Menüvorschläge, eine Facebook-Gruppe zum Austausch und eine Rezeptsammlung ebenso. Was möchtet ihr noch? Jetzt habt ihr die Gelegenheit, das Programm mitzugestalten! Nutzt fleißig die Kommentarfunktion oder die Facebookgruppe „Paleo vegetarisch“. Ich danke euch für euren Input!


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Komm in den Garten, komm in den Garten…

…keine Angst, da liegt nicht Marie Antoinette ;). (Kann sich außer mir noch jemand an solche Auswüchse der Neuen Deutschen Welle erinnern?)

Mein „Garten“ ist von der Fläche her sehr übersichtlich: Es handelt sich um den 3,40×1,10m „großen“ Balkon unserer Innenstadt-Mietwohnung, dessen Bodenfläche zu 1/3 außerdem von unseren Meerschweinchen bewohnt wird. Wir hatten schon mal 3 Jahre lang einen Pachtgarten, aber mussten uns dann eingestehen, dass wir nicht die Typen sind, die täglich 5 km da hinfahren, um zu gießen und zu jäten. Ich möchte aber auch nicht tatenlos nur davon träumen, ein Haus mit Garten zu besitzen, und so lange zähneknirschend saisonales Obst und Gemüse aus dem Supermarkt zusammensuchen. Und mit ein ganz klein bisschen Vorstellungs- und Tatkraft kann ich auch mitten in der Stadt überraschend gut gärtnern!

So sieht der Garten aus:

links

rechts

Rechts unter dem Hochbeet leben die Meerschweinchen, im Hochbeet steht fast nur Zier-Grün, das mein Mann sich ausgesucht hat, aber auch unsere schwächelnden Paprika-Zöglinge und ein paar Wildblumen. Links ist mein eigentlicher Selbstversorger-Balkongarten.

Wenn die Fläche so klein ist, gibt es viele Möglichkeiten, den Platz optimal auszunutzen:

– hängend bzw. vertikal gärtnern: Habe ich bisher wenig genutzt bis auf die Kästen und Töpfe am Geländer, aber das ließe sich noch stapeln mit Hilfe von Wandhängern, Regalen, Schuh-Organizern etc. Wenn ihr mal „vertical gardening“ nachschlagt, findet ihr tolle Anregungen!

– mehrere Arten in einem Gefäß zusammenpflanzen: Dazu müsst ihr wissen, wer sich verträgt und wer nicht. Z. B. schützen Lauchgewächse Erdbeeren vor Schädlingen, deshalb habe ich meine keimenden Bio-Knoblauchzehen zwischen die Erdbeeren gesteckt. Ich schlage das immer nach im Buch „Der Selbstversorger“ von Wolf-Dieter Storl, dem Selbstversorger-Experten – absolute Leseempfehlung von mir für an Nachhaltigkeit und autarkem Leben interessierte Leser!

– Fruchtfolge beachten: Wenn ihr wisst, was wann gepflanzt und wann geerntet wird, könnt ihr ein Gefäß im Jahr für mehrere Ernten nacheinander nutzen. Radieschen wachsen z. B. schneller als Möhren, viele Gärtner mischen deshalb Radieschen- und Möhrensamen. Dann verlieren sie wegen der Mini-Radieschen nicht aus den Augen, in welcher Reihe sie die Möhren gesät haben, und ehe es den Möhren zu eng wird, sind die Radieschen längst vernascht.

Jetzt kommt noch was für’s Auge und zum Appetitanregen: Ein paar Nahaufnahmen von Gurken, Zucchini-Ansätzen, grünen Cocktailtomaten, Pflücksalat, lila Kohlrabi, einem Möhren-Versuch, Lauchzwiebeln, Ringelblumen, Sonnenblumen, Kornblumen, buntem Mangold, Erdbeeren und Knoblauch:

tomateringelblumesonnenblumekornblumenerdbeeresalat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sooooo herrlich! Da seht ihr auch gleich, was ihr vom Selbstversorgen habt:

Es tut unheimlich gut, mit den Händen etwas zu erschaffen und sich unmittelbar zu ernähren.

Ihr füttert auf dem Weg vom Balkon auf eure Teller keinen Chef und keine Bank mit durch.

Saatgut ist immer viel billiger als die fertigen Früchte.

Ihr wisst genau, dass euer Essen schadstoffarm angebaut wurde.

Keine Erdbeere, keine Tomate aus dem Supermarkt kann so gut schmecken wie eine, die du noch sonnenwarm direkt vom Strauch nascht.

Am Strauch gibt es auch nur kompostierbaren Abfall und keine Plaste (ich bin ein Ost-Kind, das heißt Plaste, so!).

Garten-Schmutz ist der schönste Schmutz an den Händen.

Ihr bekommt viele tierische Gäste; natürlich die üblichen Verdächtigen wie Bienen und Hummeln, außerdem machen mir die Stieglitze die Freude ihres Besuchs, um die Samen aus den Kornblumen zu naschen.

Überschuss kannst du eintauschen mit anderen Hobbygärtnern, da kriegst du dann vielleicht Lebensmittel, die du selbst nicht erzeugst, das stärkt dein soziales Netz. Oder ihr stellt euch mit deiner Überproduktion auf einen Wochen- oder Flohmarkt. Sollte ich mal zuviel ernten, kann ich das samstags auf dem Flohmarkt an der Albertbrücke anbieten.

Ihr habt gar keinen Balkon, würdet aber trotzdem gern selbst für euch sorgen? Dann schaut mal nach, ob es in eurer Gegend Gemeinschaftsgärten gibt, diese Bewegung verbreitet sich erfreulich schnell!

Viel Spaß beim Gärtnern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Power-Riegel selbstgemacht

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Power-Riegel aus Nüssen, Kernchen und Datteln selbstgemacht habe. Was diese kleinen Power-Pakete angeht gilt: anything goes. Was schmeckt, darf rein, solange es paleo ist. Die Basis bilden Nüsse und/oder Kernchen, bei mir besonders beliebt sind Cashews und Mandeln. Die Süße und der Zusammenhalt der Masse kommen von den Datteln und von Kokosöl. Geschmacksrichtungen kannst du nach Lust und Laune selbst basteln: Zartbitterschokolade reinraspeln, Rohkakao einrühren, etwas Orangensaft dazu, Trockenfrüchte untermischen…

Doch dieses Mal habe ich etwas neues ausprobiert, das die ohnehin schon phantastischen Riegel noch unwiderstehlicher macht: Ich habe als erstes die Mandeln im Backofen angebräunt. Wahnsinn, gibt das ein Aroma!! Das gibt ein Kuchenessgefühl ohne die Reue ;). Diese Riegel kannst du getrost auf die Kaffeetafel stellen. Sind aber auch zum Frühstück, als Snack für unterwegs und als Nervennahrung bestens geeignet.

Bild

 Das Rezept:

100 g Mandeln, bei 150° im Backofen geröstet (ca. 15-20 Minuten)

200 g entsteinte Datteln

100 g Cashews

2 EL Kokosöl, es verarbeitet sich flüssig am besten

etwas Vanillepulver

2 EL Rohkakao

Zuerst habe ich die gerösteten Mandeln in der Küchenmaschine (geht auch im starken Mixer) fein zerkleinert, dann einfach die übrigen Zutaten untergemixt. Weil die Masse mir noch zu trocken und bröselig war, habe ich noch etwas von dem Öl, das sich im Mandelmus-Glas immer oben sammelt, dazugegossen. Dann habe ich eine flache LockLock-Dose mit Backpapier ausgelegt, die Masse hineingedrückt und das Ganze im Kühlschrank ein paar Stunden abkühlen lassen. Das Kokosöl wird beim Abkühlen fest, dann kann man handliche Stücke abschneiden, z. B. als Riegel oder kleine Rechtecke wie bei Brownies. Der Vergleich drängt sich auch geschmacklich auf. Meine Kinder sind sehr skeptisch bei „Gesundheitskost“, aber diese kleinen Riegel bekamen 2 von 3 Stimmen ;).

 


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Eine Woche Frühstück

Das hab ich nun von meinen großartigen Versprechungen. Ich musste feststellen, dass ich nicht mal konsequent täglich nach dem Smoothie frühstücke, geschweige denn konsequent paleo… Dieser Beitrag dokumentiert nun auch nicht eine echte Woche in meinem Leben, sondern ist nach einigen Wochen sammeln jetzt eher als ein Vorschlag zu sehen, wie die Paleo-Woche morgens aussehen kann.

Montag:

Rührei mit Gurken- und Möhren-Julienne.

julienne

Ich mag gerne frisches, rohes Gemüse zu meinem knusprigen Rührei. Manchmal raspel ich es drüber, manchmal nehme ich meinen neusten Lieblings-Küchen-Kollegen, den Julienne-Schäler, den ich mir extra für Zucchini-Spaghetti gekauft habe. Das Rührei hatte ich mit einer Chilli-Knoblauch-Gewürzmischung gepimpt.

Dienstag:

Wieder Rührei, aber diesmal gemischt mit (gefrorenem, portionierbaren) Spinat. Der Pflücksalat daneben stammt aus meinem Balkon-Selbstversorger-Gärtchen 🙂

spinatruehrei

Mittwoch:

Eine paleofreundliche Müsli-Version.

paleomuesli

Die Früchte waren gefrorene Himbeeren (ach, was wird das schön im Sommer, wenn die wieder frisch und sonnenwarm vom Strauch kommen!), zum Knuspern kleingehäckselte Cashews und getrocknete Kokosflocken, darüber Kokosmilch. Ein Traum!

Donnerstag:

„Frühstück für Helden“.

helden

Vor 2 Jahren war ich in einem billigen englischen Hotel etwas unglücklich mit dem Frühstücksbuffet, weil ich nicht sicher sein konnte, was alles milchfrei ist. Am Ende warf ich einfach Apfelstücke, Nüsse und Honig zusammen und staunte, wie nahrhaft das bisschen „Süßkram“ war. Mein Kommentar damals war „ein Frühstück für Helden“, und heute nenne ich meine Variationen von Obst, Nüssen und Honig (heute mit getrockneten Kokosflocken dazu) immer noch so. Meine liebste Version ist mit Nektarinen statt Äpfeln.

Freitag:

Avocado-Schoko-Mousse

avoschokomousse

Eine kleine Avocado, nach Augenmaß nicht zu wenig ungesüßter Kakao (Rohkakao ist am besten), ab in die Küchenmaschine oder den Mixer, et voilà: die Mousse ist fertig! Ich würde nicht wie manche anderen Rezeptersteller behaupten, dass es genauso schmeckt wie Schokopudding. Die „gemüsige“ Eigenart von Avocado ist ein bisschen da. Wenn man die mag, hat man eine leckere, sättigende und gesunde Süßspeise, die nicht nur zum Frühstück passt. Lässt sich mit Bananen, Erdbeeren, Kokosflocken oder Pfefferminz-Blättchen noch hübsch und lecker dekorieren.

Samstag:

Rührei mit Bananen.

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Ja, richtig gelesen – süßes Rührei! Den Vorschlag hatte ich neulich von einer der Paleo-Seiten auf Facebook gelesen. Konnte ich mir erst nicht so richtig vorstellen und es geht bestimmt nicht jeden Tag gut runter, doch ich war erstaunt, wie lecker ich es finde! In das Rührei werden einfach Bananen reingeschnippelt, noch etwas Zimt dazu, fertig. Eine Alternative zu Eierkuchen mit viel weniger Aufwand!

Sonntag:

Paleo-Waffeln.

paleowaffeln

Ich verwende als alternatives Mehl am liebsten Buchweizenmehl. Kokosmehl verwende ich höchstens als 10% der Gesamt-Mehlmenge, weil es mir geschmacklich zu sehr durchhaut, und zwar nicht mit dem geliebten süßen Kokosaroma, sondern eher bitter-herb. Waffelteig funktioniert auch mit Wasser, wird mit kohlensäurehaltigem Wasser schön luftig und knusprig, ich erlaube mir aber Reismilch für solche Ausnahmen wie Waffeln. Honig und Banane schmecken obendrauf einfach klasse!

Für Tage, an denen mein zweites, sättigendes Frühstück irgendwie hinten runterfällt, habe ich im Rucksack immer mindestens einen Nuss-Frucht-Riegel dabei. Von den Marken nakd und Allos zum Beispiel gibt es eine große Auswahl an leckeren, Paleo-tauglichen Kombinationen – immer schön Zutatenlisten lesen. Meine nakd-Riegel kriege ich hierzulande in meinem Lieblings-Laden für britische und amerikanische Dinge, man kann sie beim großen Versandhaus mit a aber auch bestellen ;).


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Was gibt’s zum Frühstück?

Bei mir natürlich nicht den Paleo-Klassiker Eier und Speck ;).

Unser Haushalt steht für meinen Magen viel zu früh auf. Wir haben Schulkinder, die 7:30 Uhr das Haus verlassen. So früh mag ich oft noch keine feste Nahrung, und auch unsere Große hat das neuerdings für sich festgestellt. Mit knurrendem Magen losgehen ist aber für uns auch nix. Unsere Lösung: Ich mache Smoothies als erstes Frühstück. Die Vitamin-Dröhnung, die uns auch noch allen schmeckt. So kriege ich sogar in die Kinder ausreichend Obst, aber auch ich selbst würde wohl nicht so viel Obst essen, wie ich trinke. Da macht sich ein Mixer ganz schnell bezahlt, auch wenn ich im Schnitt einen pro Jahr ruiniere (ich kaufe immer Mixer mit Glaskrug)… Die Smoothies mache ich nach Lust und Laune. Bananen sind fast immer die Grundlage, weil sie die Smoothies schön cremig und süß machen, sie dürfen gern schon fast überreif sein. Dazu verwende ich gefrorene oder frische Früchte, und für etwas mehr Sättigung auch oft Kokosmilch oder Avocado. Dann fülle ich den Krug mit Saft bis Oberkante Obst auf. Superkräfte kannst du Smoothies verleihen, indem du eine Handvoll Kräuter, Spinat, Salat oder Grünkohl mit hineingibst, dann hast du einen der berühmten „Green Smoothies“. Meine Kinder kaufen mir keine grünen Smoothies ab, deshalb verstecke ich Avocado und anderes Grünzeug farblich, indem ich zu diesen Smoothies Heidelbeeren gebe, die machen alles schön lila 😉 – siehe Bilder:

Smoothie Beispiel

Übrigens: Das polnische Wort für Fruchtbrei ist „miazga“. Ich behaupte daher gern, dass ich mit Nachnamen (Miosga) Smoothie heiße.

Später, wenn alle aus dem Haus sind und ich Ruhe und Zeit habe, mache ich mir mein eigentliches Frühstück. Das sieht dann jeden Tag ein bisschen anders aus. Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, täglich mein Frühstück zu dokumentieren – auch, damit ich nicht schummle ;). Den Bericht über eine Woche Paleo-Frühstück gibt es dann am kommenden Montag hier. Bis dahin – probier doch mal den täglichen Smoothie-Booster aus!