paleovegetarisch

Ich möchte keine Mammuts essen!


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Power-Riegel selbstgemacht

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Power-Riegel aus Nüssen, Kernchen und Datteln selbstgemacht habe. Was diese kleinen Power-Pakete angeht gilt: anything goes. Was schmeckt, darf rein, solange es paleo ist. Die Basis bilden Nüsse und/oder Kernchen, bei mir besonders beliebt sind Cashews und Mandeln. Die Süße und der Zusammenhalt der Masse kommen von den Datteln und von Kokosöl. Geschmacksrichtungen kannst du nach Lust und Laune selbst basteln: Zartbitterschokolade reinraspeln, Rohkakao einrühren, etwas Orangensaft dazu, Trockenfrüchte untermischen…

Doch dieses Mal habe ich etwas neues ausprobiert, das die ohnehin schon phantastischen Riegel noch unwiderstehlicher macht: Ich habe als erstes die Mandeln im Backofen angebräunt. Wahnsinn, gibt das ein Aroma!! Das gibt ein Kuchenessgefühl ohne die Reue ;). Diese Riegel kannst du getrost auf die Kaffeetafel stellen. Sind aber auch zum Frühstück, als Snack für unterwegs und als Nervennahrung bestens geeignet.

Bild

 Das Rezept:

100 g Mandeln, bei 150° im Backofen geröstet (ca. 15-20 Minuten)

200 g entsteinte Datteln

100 g Cashews

2 EL Kokosöl, es verarbeitet sich flüssig am besten

etwas Vanillepulver

2 EL Rohkakao

Zuerst habe ich die gerösteten Mandeln in der Küchenmaschine (geht auch im starken Mixer) fein zerkleinert, dann einfach die übrigen Zutaten untergemixt. Weil die Masse mir noch zu trocken und bröselig war, habe ich noch etwas von dem Öl, das sich im Mandelmus-Glas immer oben sammelt, dazugegossen. Dann habe ich eine flache LockLock-Dose mit Backpapier ausgelegt, die Masse hineingedrückt und das Ganze im Kühlschrank ein paar Stunden abkühlen lassen. Das Kokosöl wird beim Abkühlen fest, dann kann man handliche Stücke abschneiden, z. B. als Riegel oder kleine Rechtecke wie bei Brownies. Der Vergleich drängt sich auch geschmacklich auf. Meine Kinder sind sehr skeptisch bei „Gesundheitskost“, aber diese kleinen Riegel bekamen 2 von 3 Stimmen ;).

 

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Ein Kommentar

Eine Woche Frühstück

Das hab ich nun von meinen großartigen Versprechungen. Ich musste feststellen, dass ich nicht mal konsequent täglich nach dem Smoothie frühstücke, geschweige denn konsequent paleo… Dieser Beitrag dokumentiert nun auch nicht eine echte Woche in meinem Leben, sondern ist nach einigen Wochen sammeln jetzt eher als ein Vorschlag zu sehen, wie die Paleo-Woche morgens aussehen kann.

Montag:

Rührei mit Gurken- und Möhren-Julienne.

julienne

Ich mag gerne frisches, rohes Gemüse zu meinem knusprigen Rührei. Manchmal raspel ich es drüber, manchmal nehme ich meinen neusten Lieblings-Küchen-Kollegen, den Julienne-Schäler, den ich mir extra für Zucchini-Spaghetti gekauft habe. Das Rührei hatte ich mit einer Chilli-Knoblauch-Gewürzmischung gepimpt.

Dienstag:

Wieder Rührei, aber diesmal gemischt mit (gefrorenem, portionierbaren) Spinat. Der Pflücksalat daneben stammt aus meinem Balkon-Selbstversorger-Gärtchen 🙂

spinatruehrei

Mittwoch:

Eine paleofreundliche Müsli-Version.

paleomuesli

Die Früchte waren gefrorene Himbeeren (ach, was wird das schön im Sommer, wenn die wieder frisch und sonnenwarm vom Strauch kommen!), zum Knuspern kleingehäckselte Cashews und getrocknete Kokosflocken, darüber Kokosmilch. Ein Traum!

Donnerstag:

„Frühstück für Helden“.

helden

Vor 2 Jahren war ich in einem billigen englischen Hotel etwas unglücklich mit dem Frühstücksbuffet, weil ich nicht sicher sein konnte, was alles milchfrei ist. Am Ende warf ich einfach Apfelstücke, Nüsse und Honig zusammen und staunte, wie nahrhaft das bisschen „Süßkram“ war. Mein Kommentar damals war „ein Frühstück für Helden“, und heute nenne ich meine Variationen von Obst, Nüssen und Honig (heute mit getrockneten Kokosflocken dazu) immer noch so. Meine liebste Version ist mit Nektarinen statt Äpfeln.

Freitag:

Avocado-Schoko-Mousse

avoschokomousse

Eine kleine Avocado, nach Augenmaß nicht zu wenig ungesüßter Kakao (Rohkakao ist am besten), ab in die Küchenmaschine oder den Mixer, et voilà: die Mousse ist fertig! Ich würde nicht wie manche anderen Rezeptersteller behaupten, dass es genauso schmeckt wie Schokopudding. Die „gemüsige“ Eigenart von Avocado ist ein bisschen da. Wenn man die mag, hat man eine leckere, sättigende und gesunde Süßspeise, die nicht nur zum Frühstück passt. Lässt sich mit Bananen, Erdbeeren, Kokosflocken oder Pfefferminz-Blättchen noch hübsch und lecker dekorieren.

Samstag:

Rührei mit Bananen.

ruehreisuess

Ja, richtig gelesen – süßes Rührei! Den Vorschlag hatte ich neulich von einer der Paleo-Seiten auf Facebook gelesen. Konnte ich mir erst nicht so richtig vorstellen und es geht bestimmt nicht jeden Tag gut runter, doch ich war erstaunt, wie lecker ich es finde! In das Rührei werden einfach Bananen reingeschnippelt, noch etwas Zimt dazu, fertig. Eine Alternative zu Eierkuchen mit viel weniger Aufwand!

Sonntag:

Paleo-Waffeln.

paleowaffeln

Ich verwende als alternatives Mehl am liebsten Buchweizenmehl. Kokosmehl verwende ich höchstens als 10% der Gesamt-Mehlmenge, weil es mir geschmacklich zu sehr durchhaut, und zwar nicht mit dem geliebten süßen Kokosaroma, sondern eher bitter-herb. Waffelteig funktioniert auch mit Wasser, wird mit kohlensäurehaltigem Wasser schön luftig und knusprig, ich erlaube mir aber Reismilch für solche Ausnahmen wie Waffeln. Honig und Banane schmecken obendrauf einfach klasse!

Für Tage, an denen mein zweites, sättigendes Frühstück irgendwie hinten runterfällt, habe ich im Rucksack immer mindestens einen Nuss-Frucht-Riegel dabei. Von den Marken nakd und Allos zum Beispiel gibt es eine große Auswahl an leckeren, Paleo-tauglichen Kombinationen – immer schön Zutatenlisten lesen. Meine nakd-Riegel kriege ich hierzulande in meinem Lieblings-Laden für britische und amerikanische Dinge, man kann sie beim großen Versandhaus mit a aber auch bestellen ;).