paleovegetarisch

Ich möchte keine Mammuts essen!


Ein Kommentar

Eine Woche Frühstück

Das hab ich nun von meinen großartigen Versprechungen. Ich musste feststellen, dass ich nicht mal konsequent täglich nach dem Smoothie frühstücke, geschweige denn konsequent paleo… Dieser Beitrag dokumentiert nun auch nicht eine echte Woche in meinem Leben, sondern ist nach einigen Wochen sammeln jetzt eher als ein Vorschlag zu sehen, wie die Paleo-Woche morgens aussehen kann.

Montag:

Rührei mit Gurken- und Möhren-Julienne.

julienne

Ich mag gerne frisches, rohes Gemüse zu meinem knusprigen Rührei. Manchmal raspel ich es drüber, manchmal nehme ich meinen neusten Lieblings-Küchen-Kollegen, den Julienne-Schäler, den ich mir extra für Zucchini-Spaghetti gekauft habe. Das Rührei hatte ich mit einer Chilli-Knoblauch-Gewürzmischung gepimpt.

Dienstag:

Wieder Rührei, aber diesmal gemischt mit (gefrorenem, portionierbaren) Spinat. Der Pflücksalat daneben stammt aus meinem Balkon-Selbstversorger-Gärtchen 🙂

spinatruehrei

Mittwoch:

Eine paleofreundliche Müsli-Version.

paleomuesli

Die Früchte waren gefrorene Himbeeren (ach, was wird das schön im Sommer, wenn die wieder frisch und sonnenwarm vom Strauch kommen!), zum Knuspern kleingehäckselte Cashews und getrocknete Kokosflocken, darüber Kokosmilch. Ein Traum!

Donnerstag:

„Frühstück für Helden“.

helden

Vor 2 Jahren war ich in einem billigen englischen Hotel etwas unglücklich mit dem Frühstücksbuffet, weil ich nicht sicher sein konnte, was alles milchfrei ist. Am Ende warf ich einfach Apfelstücke, Nüsse und Honig zusammen und staunte, wie nahrhaft das bisschen „Süßkram“ war. Mein Kommentar damals war „ein Frühstück für Helden“, und heute nenne ich meine Variationen von Obst, Nüssen und Honig (heute mit getrockneten Kokosflocken dazu) immer noch so. Meine liebste Version ist mit Nektarinen statt Äpfeln.

Freitag:

Avocado-Schoko-Mousse

avoschokomousse

Eine kleine Avocado, nach Augenmaß nicht zu wenig ungesüßter Kakao (Rohkakao ist am besten), ab in die Küchenmaschine oder den Mixer, et voilà: die Mousse ist fertig! Ich würde nicht wie manche anderen Rezeptersteller behaupten, dass es genauso schmeckt wie Schokopudding. Die „gemüsige“ Eigenart von Avocado ist ein bisschen da. Wenn man die mag, hat man eine leckere, sättigende und gesunde Süßspeise, die nicht nur zum Frühstück passt. Lässt sich mit Bananen, Erdbeeren, Kokosflocken oder Pfefferminz-Blättchen noch hübsch und lecker dekorieren.

Samstag:

Rührei mit Bananen.

ruehreisuess

Ja, richtig gelesen – süßes Rührei! Den Vorschlag hatte ich neulich von einer der Paleo-Seiten auf Facebook gelesen. Konnte ich mir erst nicht so richtig vorstellen und es geht bestimmt nicht jeden Tag gut runter, doch ich war erstaunt, wie lecker ich es finde! In das Rührei werden einfach Bananen reingeschnippelt, noch etwas Zimt dazu, fertig. Eine Alternative zu Eierkuchen mit viel weniger Aufwand!

Sonntag:

Paleo-Waffeln.

paleowaffeln

Ich verwende als alternatives Mehl am liebsten Buchweizenmehl. Kokosmehl verwende ich höchstens als 10% der Gesamt-Mehlmenge, weil es mir geschmacklich zu sehr durchhaut, und zwar nicht mit dem geliebten süßen Kokosaroma, sondern eher bitter-herb. Waffelteig funktioniert auch mit Wasser, wird mit kohlensäurehaltigem Wasser schön luftig und knusprig, ich erlaube mir aber Reismilch für solche Ausnahmen wie Waffeln. Honig und Banane schmecken obendrauf einfach klasse!

Für Tage, an denen mein zweites, sättigendes Frühstück irgendwie hinten runterfällt, habe ich im Rucksack immer mindestens einen Nuss-Frucht-Riegel dabei. Von den Marken nakd und Allos zum Beispiel gibt es eine große Auswahl an leckeren, Paleo-tauglichen Kombinationen – immer schön Zutatenlisten lesen. Meine nakd-Riegel kriege ich hierzulande in meinem Lieblings-Laden für britische und amerikanische Dinge, man kann sie beim großen Versandhaus mit a aber auch bestellen ;).

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Was gibt’s zum Frühstück?

Bei mir natürlich nicht den Paleo-Klassiker Eier und Speck ;).

Unser Haushalt steht für meinen Magen viel zu früh auf. Wir haben Schulkinder, die 7:30 Uhr das Haus verlassen. So früh mag ich oft noch keine feste Nahrung, und auch unsere Große hat das neuerdings für sich festgestellt. Mit knurrendem Magen losgehen ist aber für uns auch nix. Unsere Lösung: Ich mache Smoothies als erstes Frühstück. Die Vitamin-Dröhnung, die uns auch noch allen schmeckt. So kriege ich sogar in die Kinder ausreichend Obst, aber auch ich selbst würde wohl nicht so viel Obst essen, wie ich trinke. Da macht sich ein Mixer ganz schnell bezahlt, auch wenn ich im Schnitt einen pro Jahr ruiniere (ich kaufe immer Mixer mit Glaskrug)… Die Smoothies mache ich nach Lust und Laune. Bananen sind fast immer die Grundlage, weil sie die Smoothies schön cremig und süß machen, sie dürfen gern schon fast überreif sein. Dazu verwende ich gefrorene oder frische Früchte, und für etwas mehr Sättigung auch oft Kokosmilch oder Avocado. Dann fülle ich den Krug mit Saft bis Oberkante Obst auf. Superkräfte kannst du Smoothies verleihen, indem du eine Handvoll Kräuter, Spinat, Salat oder Grünkohl mit hineingibst, dann hast du einen der berühmten „Green Smoothies“. Meine Kinder kaufen mir keine grünen Smoothies ab, deshalb verstecke ich Avocado und anderes Grünzeug farblich, indem ich zu diesen Smoothies Heidelbeeren gebe, die machen alles schön lila 😉 – siehe Bilder:

Smoothie Beispiel

Übrigens: Das polnische Wort für Fruchtbrei ist „miazga“. Ich behaupte daher gern, dass ich mit Nachnamen (Miosga) Smoothie heiße.

Später, wenn alle aus dem Haus sind und ich Ruhe und Zeit habe, mache ich mir mein eigentliches Frühstück. Das sieht dann jeden Tag ein bisschen anders aus. Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, täglich mein Frühstück zu dokumentieren – auch, damit ich nicht schummle ;). Den Bericht über eine Woche Paleo-Frühstück gibt es dann am kommenden Montag hier. Bis dahin – probier doch mal den täglichen Smoothie-Booster aus!